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3 Sätze-Ficathon-Ficlets

Chapter Text

"AUTSCH!" Sam rieb sich nach der schallenden Ohrfeige von Penthiselea die Wange.
"Das hast du verdient!", sie starrte ihn wutentbrannt an, "Du hast mich geküsst! Ohne mich vorher zu fragen,"
"Das war nur schwer möglich, da du geschlafen hast...du lagst in einem Zauberschlaf. Verzaubert von einer bösen Hexe...und der Fluch konnte nur durch einen Kuss gebrochen werden." Sam machte vorsichtig ein paar Schritte zurück, da nichts von dem was er bisher gesagt hatte den zornigen Ausdruck in Penthiseleas Gesicht hatte vertreiben können.

"Das heißt trotzdem nicht, dass du mich küssen musstest!"
"Ehm...doch."
"Lass mich das klarer ausdrücken: Das heißt trotzdem nicht, dass DU mich küssen musstest."
"Amis hätte dir nur das Gesicht abgeschleckt...Ich habe das nur getan damit wir schnell weiterkommen und das Schwert suchen können. Es hat mir auch gar keinen Spaß gemacht."
Ihr Gesichtsausdruck ließ ihn noch ein paar Schritte zurückweichen.
"Es hat mir Spaß gemacht?"
Plötzlich war da eine Wand hinter ihm.
"Es hat mir nur in dem Sinne Freude bereitet als das ich wusste dass es uns auf unserer Queste voranbringt...so als ob ich dich aus einer Felsspalte gerettet hätte."

"Aus der letzten Felsspalte hab ich dich gerettet."
"Ich weiß. Ich hab ja nur hypothetisch gesprochen."
"Und vor dem Oger neulich auch."
"Und ich wollte mich dafür revanchieren."
"Genauso wie der Bär, der Sumpf in dem du fast versunken wärst...oh und die Harpyie"
"Ja. Ja. Ja. Dann werde ich doch einmal dir helfen können, oder?"
Penthiselea seufzte, "Wenn du das sagst...aber lass uns nie wieder davon sprechen. Wo sind die anderen? Wir müssen weiter."

"Dean und Vidar sind...ehm..."
Sie verdrehte genervt die Augen. "Was ist mit den beiden?"
"Naja, Vidar ist vom gleichen Fluch getroffen worden wie du...und Dean hat sich bereiterklärt bei ihm den Fluch zu brechen ...und das tut er jetzt schon eine ganze Weile...bei Elfen scheint dieser Spruch hartnäckiger zu sein als bei Menschen."
"Ich bin sicher, dass das der einzige Grund ist."

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"Weihnachten? Mit Ihnen und Doctor Hobson? Ist das Ihr Ernst?"

"Haben Sie mich als jemanden kennengelernt, der über so etwas Scherze macht?"

"Nein..."

"Aber?"

"Ist das nicht...was privates? Nur für die Familie?

"Genau deswegen habe ich Sie ja gefragt."

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Das Ende kommt nicht mit einem lauten Knall. Kein zweiter Vogelschlag sondern einfach die Erkenntnis, dass selbst mit kreativer Interpretation der Sicherheitsvorschriften und dem Vertrauen auf Douglas unverschämtes Glück die Maschine nicht mehr gefahrlos fliegen konnte.

Carolyn hat ihren Arm um Arthur gelegt, der es inzwischen aufgegeben hat Douglas erwartungsvoll anzuschauen und begriffen hat, dass er diesmal wirklich nicht helfen kann.

"Vielleicht können wir sie ja für ein paar Pfund an ein Flugzeugmuseum verkaufen, die haben sicher keine andere Maschine die so alt ist und so lange geflogen ist." meint Douglas und klingt dabei wesentlich weniger verzweifelt als er sich eigentlich fühlt.
Martin, der die ganze Zeit verloren dagestanden ist und zwischen G-ERTI, Carolyn und Arthur und seinem Co-Piloten hin- und hergeschaut hat legt ihm schweigend einen Arm auf die Schulter, auch wenn er, wie so oft, keine Ahnung hat was er Douglas antworten soll.

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"Aber warum bist du ein Todesser geworden Dad?"

"Weil ich dachte man könnte Menschen wirklich für das verurteilen was sie sind auch wenn sie das nicht ändern können."

"Und was hat deine Meinung geändert?"

"Ich habe Menschen getroffen, die mich nicht einmal für das verurteilt haben was ich getan habe und was ich hätte ändern können."

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"Du?"

"Ja. Ich."

Javert lachte. Es war ein verzweifeltes, humorloses Lachen. "Ist das meine Strafe? Ich verbringe mein halbes Leben damit dich zu jagen, dann versuche ich dir zu entkommen aber das gelingt mir nicht mal durch den Tod weil nur ein paar Monate später du mir auch dahin folgst. Ich war dein Albtraum, jetzt bist du meiner."
Jean lächelte traurig. "Ich bin weder deine Strafe noch dein Albtraum. Ich bin deine Rettung. Ich kann dir den Weg ins Licht zeigen."

"Warum ausgerechnet du?"

"Weil ich das Richtige tun will."

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Enjolras hat nie so wirklich gedacht, dass er ein Vorbild für andere sein könnte und genau deswegen starrt er Gavroche erst einmal ungläubig an als der verkündet "Wenn ich groß bin will ich genauso sein wie du!"

"Wirklich?"

"Natürlich. Du bist immer für deine Freunde da, auch für mich und ich weiß einfach, dass du mich nie im Stich lassen wirst. Genauso will ich auch sein."
Ein wenig überrumpelt nimmt er Gavroche in die Arme "Du bist doch jetzt schon ein wirklich guter Kerl."

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Selbst nachdem er ihre Augen geschlossen hat sieht sie nicht aus als würde sie friedlich schlafen. Ihre Wangen sind eingefallen und auch sonst sieht man ihr die harten letzen Monate ihres Lebens an.

Aber als er sich herunterbeugt und sie küsst kümmert ihn das nicht. Stattdessen stellt er sich vor wie es wäre wenn alles nur ein bisschen anders gekommen wäre, wenn er sie früher gefunden hätte als sie noch nicht ganz so krank war oder wenn er gleich verhindert hätte, dass sie ihre Anstellung verliert.
Wenn ihre Lippen den Kuss noch erwidern könnten...

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Neville war der letzte der mit Harry in der Schlacht gekämpft hatte der starb. Er hätte gedacht - gehofft - dass er nach Ginny, Ron und seinen Brüdern, Hermine, Draco und all den anderen zu abgestumpft wäre um um ihn genauso zu trauern wie um die anderen aber damit lag er falsch. Es war genauso schmerzhaft wie damals bei Charley.

Als dann noch seine Kinder starben zog er sich ganz zurück aber irgendwann (hundert Jahre später? zweihundert?) ertrug er die Einsamkeit nicht länger. Er traf wieder Menschen, Menschen für die Voldemort eine dunkle Gestalt aus der Vergangenheit war, die aber nicht verstanden, wie es war wirklich zu seiner Zeit gelebt zu haben.

Er gründete eine weitere Familie. Dann noch eine. Voldemort war jetzt nur noch eine Gestalt mit der Eltern ihren Kindern Angst machten wenn sie nicht gehorchten. Der Junge der lebte war genauso zu einer Sagengestalt geworden und Harry machte sich nicht die Mühe sie zu korrigieren.

Als er das erste Mal feststellte, dass er sich nicht mehr erinnern konnte wie seine aktuelle Frau und Kinder hießen empfand er Abscheu für sich selbst aber irgendwann brachte er nicht einmal mehr die Kraft auf so viel zu fühlen.

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"Na Potter...ich werde Sie doch nicht zum ersten Mal sprachlos erleben...das ist doch sonst nicht Ihre Art."

"Wenn ich nur gewusst hätte, dass Sie..."

"Falls Ihnen das nicht aufgefallen ist wollte ich nicht, dass es irgendjemand erfährt...und wenn ich nicht möchte, dass jemand etwas erfährt hätte kein noch so vorlauter, unverschämter und die Regeln missachtender Schüler hätte das je herausfinden können."

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Manchmal frage ich mich ob es nicht irgendwie einfacher wäre wenn ich abergläubisch wäre."

"Wie immer wenn Sie mehr als drei Scotch intus haben, verstehe ich nicht wirklich was Sie meinen."

"Wenn ich generell glauben würde, dass schwarze Katzen Unglück bringen wäre es viel leichter zu akzeptieren, dass ich in meinen...Phasen glaube ich könnte irgendwas beeinflussen wenn ich das Licht 150 mal an- und ausschalte. Aber ich tus ja nicht...und deswegen frag ich mich jedesmal wenn ich wieder ganz klar bin warum ich so dämlich war...verdammt ich frag mich das eigentlich schon währenddessen. Ich weiß dass es Unsinn ist und kann doch nicht anders."

"Soll ich Sie jetzt umarmen? Oder Ihnen vielleicht eher sagen, dass ich garantiert niemanden ernst nehmen könnte, der Angst vor schwarzen Katzen oder Leitern hat und garantiert nicht mit so jemandem arbeiten wollen würde...aber jemand der seine seine Probleme so offen...naja na einer halben Flasche Scotch zugibt...mit so jemandem kann ich schon arbeiten."

"Danke...und ich hab noch nicht genug getrunken um Sie umarmen zu wollen."

"Na Gottseidank."

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Karpfen brachten sich nicht wegen ein paar Pfund um oder weil einer einen Blick des anderen als Beleidigung missinterpretiert hatte. Es war ein lächerlicher Grund aber nach besonders schlimmen Tagen war es genau das was Miles davon abhielt wahnsinnig zu werden. Einfach Lebewesen zu beobachten die nicht von Grund auf bösartig waren. Man konnte nicht für Jahrzehnte ein Polizist sein ohne das nicht zumindest manchmal zu denken.

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"Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass ein großer Teil unsere Kundschaft nicht zu uns kommt um Kaffee zu trinken."

Miles zuckte mit den Schultern, "Wieso? Ich meine sie bestellen doch trotzdem welchen."

Chandler wirkte wenig überzeugt, "Wir schauen also nur auf den Umsatz und ignorieren das die Hälfte unserer Besucher nur Kent anschmachtet während er kellnert?"

"Solange es nur beim anschmachten bleibt...und das wird es solange Riley auf ihn aufpasst."

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"Aber..."

"Nein Boerne! Nur weil Ihre Mutter immer noch enttäuscht ist, dass sie nicht Medizin studiert haben werden wir nicht während sie zu Besuch ist die Karte umschreiben und Ihre Eigenkreationen die nach obskuren Krankheiten benannt sind anbieten."


"Und sowas trinken die Leute tatsächlich?"

"Bei uns in der Familie lieben das alle."

"Das bezweifle ich ja gar nicht aber das bayrische und kroatische Mägen nicht unbedingt das gleiche Vertragen hat doch der letzte Grillabend bei dir demonstriert, oder?"


"Nikola...meinst du nicht du könntest ein bisschen mehr bedienen und ein bisschen weniger Emilia davon abhalten den Kaffee zu machen?"

"Glaubst du, du könntest ein bisschen mehr Kaffee machen und ein bisschen weniger Basti davon abhalten zu bedienen?"

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"Malcom wirkt seit einiger Zeit so..." Ollie blickte Glenn an und schien selbst nicht ganz glauben zu können was er gerade sagte, "fröhlich...oder zumindest weniger mordlustig als sonst."

"Ich habs auch schon gemerkt. Ich nehme an er ist nur erleichtert...bei dem warmen Wetter lassen sich die Leichen von seinen politischen Gegenspielern viel leichter vergraben als wenn der Boden zugefroren und zugeschneit ist."

"Also ich hatte ja eher gedacht es liegt daran, dass Jamie im März zurückkommt...aber deine Vermutung ist auch eine Möglichkeit...oder es ist eine Mischung aus beidem."

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"Stör ich dich bei irgendwas Babygirl?"

Garcia stieß ein unnatürlich hohes quietschen aus und begrub ihr Netbook unter einem Haufen Papier..."NEIN...gar nicht. Ich war nur..."
"Komm schon...was immer es ist ich erzähl es nicht weiter. Versprochen."

"Ich überlege unter welchen Umständen Wonderwoman, die Crew der Enterprise und Buffy sich begegnen können...glaubst du du kannst mir Reid vorbeischicken damit er mir nochmal sagt worauf ich beim schreiben von Zeitreisen achten muss?"

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"Langsam fuhr Barnabys Hand Seargent Troys Bein entlang...", Terri machte entsetzt einen Schritt zurück, "Robyn...was soll das? Das ist nicht die Presseerklärung die du schreiben solltest!"

"Ich mach grad meine Pause", murrte Robyn bockig und machte keine Anstalten das Textdokument zu schließen.

"30 Minuten nachdem du hier angekommen bist? Und indem du pornographische Geschichten über...Midsummer Murders schreibst?"

Jetzt funkelten ihre Augen angriffslustig, "Na und...es sind wenigstens nur erfundene Charaktere...und ich schreibe auch nur. Ich manipuliere nicht Bilder von realen Personen."

"Zum letzten Mal: Den Bildschirmschoner hat Ollie gemacht. Nicht ich."

"Das hat dich nicht davon abgehalten das Bild zu behalten."

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Die eine hatte ihn gefunden - oder dachte ihn gefunden zu haben - und ihn dann verloren - er hatte sie verlassen, so gezeigt, dass er doch nicht der eine gewesen sein konnte. Die andere hatte ihn nie gehabt, hatte ihn schon vorher an eine andere verloren und trotzdem war er bis zum Ende bei ihr gewesen.
Gestorben für die Liebe waren sie beide.

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Es klopfte. Wer bitte war um diese Zeit noch im Präsidium? So spät am Abend war Faber sonst alleine.

"Herein"

Fast schüchtern schob sich der Rechtsmediziner durch die Tür.

"Zander? Was machen Sie hier?"

"Ich..."

Faber dachte an den Nachmittag an 'Ich hab ihm gesagt er soll seine komischen Theorien für sich behalten.' "Hat Bönisch Sie geschickt?"

"Nein....Ja", Zander wirkte ohne Leiche in seiner Nähe erstaunlich unsicher, "Es tut mir leid. Wegen vorhin. Ich hätts Ihnen nicht sagen sollen."

"Wieso? Hats nicht gestimmt?"

"Doch...nur..."

"Ja was? Gedankenlesen kann ich nicht."

"Ich fürchte ich hab ein paar alte Wunden aufgerissen. Das wollte ich nicht."

Faber gab ein Geräusch von sich das nur mit viel Fantasie Ähnlichkeit mit einem Lachen hatte. "Da müssen Sie sich keine Sorgen machen. Alte Wunden sind das nicht und...mir ist es lieber ich weiß was passiert ist. Wenn ich weiß was genau ich versuchen muss zu akzeptieren...irgendwann."
Zander war ziemlich überrascht von Fabers plötzlicher Offenlegung seines Innenlebens und stolperte mit einem gemurmelten "Es tut mir trotzdem leid." wieder nach draußen.

Faber blieb sitzen und flüsterte "Und um alte Wunden aufzureißen hätten sie erst mal anfangen müssen zu heilen ." in den leeren Raum.

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"Willkommen in Weimar."

"Ich kanns nicht mehr hören."

"Was hast du denn bitte anderes erwartet?"

"Mich zumindest gelegentlich mit Lessing, Kripo Weimar vorstellen zu können ohne 'Oh ich glaube Sie sind in der falschen Stadt, hier gibts nur Goethe und Schiller' oder Zitate aus Nathan der Weise hören zu müssen."

"Du Armer...dann hast du sicher kein Problem damit, dass ich meinen Namen nach der Hochzeit behalte um mir das zu ersparen, oder?"

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Früher hätte er nie im Leben Linus aus seinem Schlafzimmer verbannt, für keine seiner Freundinnen.
Früher hatte er nur in seltenen Fällen die Eltern seiner Freundinnen kennengelernt aber es hatte ihn nie gekümmert was die von ihm dachten. Ein Treffen zwischen seiner Mutter und ihren Eltern hatte es nie gegeben also hatte er sich auch nie Gedanken darüber machen müssen wie gut sie miteinander auskamen.

Für nichts in der Welt wollte er sein früheres, einfacheres Leben zurück.

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"Ich weiß nicht ob ich ihm das je verzeihen kann."

Oldman verdrehte genervt die Augen (und murmelte so leise "Männer", dass es Cloth nicht hören konnte).

"Muss ich Sie jetzt wirklich daran erinnern, dass er Ihnen schon schlimmeres angetan hat?"

"Das ist was ganz anderes. Er hat heimlich Piers Morgan geschaut. So einem Mann ist alles zuzutrauen."

"Jeder hat nun mal seine dunklen Geheimnisse. Manche sind Mörder, andere haben einen sehr fragwürdigen Fernsehgeschmack, andere...naja sind beides. Kommen Sie drüber weg."

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"Das...das kann doch nicht ernst gemeint sein."

"Wie? Was genau?"

"Ihre Schwester hat mir schon nicht erklären können warum sich ein Gasthaus McDonalds nennt obwohl es keinerlei schottische Speisen serviert...aber das dieses jetzt noch behauptet diese...Burger wären eines Königs würdig ist nicht nur falsch sondern auch...unmoralisch."

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"Keine Widerrede Mylord. Nach diesem Sturz ins Wasser müssen Sie sich warmhalten. Und da es hier in dieser Wildnis keine andere Möglichkeit gibt muss eben ich Sie warmhalten. Ich kann Sie ja schlecht erfrieren lassen."

"Stimmt. Das würde sich sicher sehr schlecht machen wenn Sie ihrem nächsten Arbeitgeber erklären müssten warum sie eine neue Stelle suchen."