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PoV Ardy

"Sollen wir ihn fixieren?", fragt mich der Arzt und ich schaue den Jungen nachdenklich an. Ich erinnere mich an seine Reaktion, als er den Teddy bekommen hat und wie er diesen an sich gepresst hat, weswegen ich den Kopf schüttele.

"Ich werde bei mir zuhause schauen, wie er reagiert und ob es nötig ist", sage ich dann und er nickt, ehe er die Liege in den Wagen fährt. Ich schaue Marius und Luna an.

"Kommt ihr mit uns? Ich denke, wir sollten noch einiges besprechen", frage ich sie und sie nicken zögernd. Dann setzen wir uns in den Wagen und die Fahrt verläuft schweigend. Die meiste Zeit schauen wir immer wieder zu dem Jungen, der jetzt still schläft und seinem Körper endlich die Entspannung und Ruhe gibt, die er schon viel zu lang nötig hat.

Endlich kommen wir an meinem Haus an und dort wird bringen wir den Jungen in sein 'Zimmer', wo Mary mir hilft, ihn sanft auf das Bett zu legen. Er bewegt sich kurz und ein leises Wimmern kommt über seine Lippen.

"Shhhh, Kleiner. Taddl, shhh", wispert der Ältere und streicht über seine Wange. Ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen, als ich sehe, wie tief die Verbundenheit der Brüder ist. Ich entscheide mich dazu, den Beiden noch ein wenig Zweisamkeit zu schenken und währenddessen nach den benötigten Sachen zu suchen.

Schließlich komme ich nach einigen Minuten lächelnd zurück und Marius geht einen Schritt zur Seite, sodass ich gut ans Bett komme. Sanft beginne ich seine Finger von dem Teddy zu lösen und betrachte das Kuscheltier dabei genauer. Es scheint schon älter zu sein, das Fell ist an einigen Stellen abgewetzt und ein paar Nähte wurde wieder genäht. Schließlich ist eine Hand frei und ich nehme das Zeug für die Infusion heraus, ehe ich seinen Handrücken mit einem Tuch desinfiziere und dann die Nadel vorsichtig in seine Vene steche. Taddl wimmert leise und versucht leicht seine Hand wegzuziehen, aber ich halte sie sanft fest, bis er sich wieder beruhigt hat.

"Wie lange wird er noch schlafen?", fragt mich Marius leise und ich schließe die Infusion an, während ich den Jungen anschaue.

"Ich denke zirka eine Stunde", schätze ich dann und ziehe die Decke wieder so weit hoch, sodass er warm zugedeckt ist. Kopfschüttelnd schaue ich auf den jungen Omega herunter, der so friedlich aussieht, wenn er schläft, aber im wachen Zustand wirkt, als wäre er in tausend Teile zersplittert.

"Du bist sicher", murmele ich leise und streiche sanft über seine Wange.